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Weimar und sein kulturelles Erbe

Weimar und sein kulturelles Erbe



Weimar erlebte in den vergangenen Jahrhunderten eine Zusammenkunft von Künstlern und Geistesgrößen, die in Deutschland einmalig ist. Namen wie Goethe, Schiller, aber auch Wagner sind fest mit der Stadt verbunden und prägen bis heute das kulturelle Geschehen.



Das goldene Zeitalter
Als goldenes Zeitalter der Stadt wird die Regentschaft von Herzogin Anna Amalia und ihrem Sohn, Herzog Carl August, der bei Volljährigkeit die Regierungsgeschäfte von seiner Mutter übernahm. Vier grosse Kulturschaffende waren es, die sich in dieser Zeit aneinander orientierten und gegenseitig inspirierten: Goethe, Schiller, Herder und Wieland. Letzterer war als Prinzenerzieher von der Herzogin nach Weimar berufen worden, später beriet er dieselbe auch in literarischen und gesellschaftlichen Fragen. Anna Amalias Salons, bei denen sie Anfangs zwar vor allem Adlige, später aber auch kulturschaffende Bürgerliche einlud, waren weitberühmt und ein Zentrum des kulturellen Geschehens der Stadt, welches wiederum Einfluss hatte auf das künstlerische Denken in Deutschland. Doch auch die Geschehnisse der Epoche hatten Auswirkungen auf Weimar, so wurden die Ideale der Französischen Revolution von einigen Dichtern Weimars verinnerlicht und ins eigene Schaffen übernommen, weitere Grundpfeiler waren der Humanismus und das Streben nach einer abgeklärten, in sich ruhenden Lebensweise.

Nach Gold folgt Silber: ein neuer Aufschwung
Nach dem Ende dieser großen Dichterepoche erlebte Weimar einen erneuten Aufschwung, als die Regentschaft an Carl Alexander und dessen Frau Sophie kam. Kein geringerer als Franz Liszt wurde als Kappellmeister an ihren Hof berufen, ein anderer großer Komponist folgte, vor der Revolution von 1848 fliehend: Richard Wagner. Weitere Unternehmungen des Herrscherpaares waren die Gründung einer Malerschule und Berufung bekannter Kunstschaffender als Lehrer an dieselbe, sowie die Erhaltung des Andenkens an die Weimarer Klassik unter Goethe und Schiller. Ein weiteres, bis heute überdauerndes Zeugnis ihrer Bestrebungen sind die großen Denkmäler, zu Ehren Goethes, Schillers, Wielands und Herders errichtet.

Frühe Demokratie
Später rückte Weimar erneut ins Zentrum der nationalen Aufmerksamkeit, als im Jahre 1919 durch die verfassungsgebende Nationalversammlung die Weimarer Republik ausgerufen wurde, die bis zur Machtübernahme der Nationalsozialisten bestand und die erste deutsche Demokratie darstellte. Mit dem Namen Weimar sind also seit jeher einige der wichtigsten kulturellen und politischen Ereignisse in der Geschichte Deutschland verbunden.



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