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Thüringer Bergbau

Thüringer Bergbau



Während im Erzgebirge oder anderen ehemals berühmten Bergbaugebieten die Zeiten der lohnenswerten Ausbeute längst vorbei sind, gibt es in Thüringen immer noch über 13'000 Beschäftigte. Gefördert wird vor allem Erz, Braunkohle, Kali und Salze, aber auch Erdöl.



Deutsches Goldfieber
Den Goldrausch jenseits des Atlantiks kennt man aus Erzählungen und Bildern zur Genüge – wenig ist über die Zeit bekannt, als das gelbe Metall auch in unseren Breitengraden den Menschen den Kopf verdrehte. Und ist die im sechzehnten Jahrhundert geförderte Menge auch relativ gering, nämlich rund 25 Kilogramm, so waren die Bemühungen, das begehrte Metall zu finden, doch so umfangreich, dass die Spuren davon noch heute an vielen Stellen auszumachen sind. Eines der wichtigsten Abbaugebiete dürfte dabei Steinheide gewesen sein. Bergbauversuche in den darauffolgenden Jahrhunderten blieben ohne Erfolg, auch wenn sich bis heute kleinste Mengen des Edelmetalls in den thüringischen Gewässern finden lassen, was vor allem für Touristen einen Versuch wert ist.

Auch in Thüringen hat der Bergbau Tradition Wie in vielen anderen Gegenden auch wurde dem Bergbau in Thüringen lange Zeit eine grosse Bedeutung zugemessen. Neben Gold wurden über Jahrhunderte hinweg noch alle anderen Arten von Rohstoffen abgebaut: Steinkohle, so beispielsweise bei Manebach, Manganerz, Kupferschiefer, Silber und noch einige andere. Der Lohn der Bergleute war dabei meist so gering, dass sie sich neben ihrer Arbeit im Bergwerk noch einen Nebenverdienst finden mussten. Auch Kinder mussten an manchen Stellen bei Abbau helfen, ihr Lohn betrug die Hälfte eines Erwachsenen.

Förderung in der Gegenwart
Zu Zeiten der DDR noch ein blühender Industriezweig, fiel der Bergbau nach der Wende auch in Thüringen der Neustrukturierung der Wirtschaft weitestgehend zum Opfer. Dennoch bildet er bis zum heutigen Tage einen nicht unwichtigen Wirtschaftsfaktor des Bundeslandes, und mit der zunehmend sich ändernden Rohstofflage weltweit dürfte sich sogar ein positiver Trend abzeichnen. Der Steine- und Erdenbergbau umfasst heute eine Fördermenge von rund 30 Millionen Tonnen jährlich. Die Steinsalzproduktion in Sondershausen wurde neu aufgenommen.



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