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Sängerkrieg auf der Wartburg

Sängerkrieg auf der Wartburg



Der Sängerkrieg bezeichnet ursprünglich eine Sammlung zusammengetragener Gedichte aus dem 13. Jahrhundert, die einen sagenumwobenen Dichterwettstreit auf der Wartburg zum Thema haben. Dieser Wettstreit soll am Hofe von Herman I. um das Jahr 1206 herum stattgefunden haben und die sechs bedeutendsten Minnesänger seiner Zeit sollen beteiligt gewesen sein, darunter Walther von der Vogelweide und Wolfram von Eschenbach. Diese Legende beflügelte über Jahrhunderte hinweg die Phantasie von darauffolgenden Dichtern und Musikern, der Höhepunkt war die von Wagner komponierte Oper “Tannhäuser und der Sängerkrieg auf der Wartburg”.



Singen auf Leben und Tod
Die Geschehnisse auf der Wartburg zur Zeit des Sängerkrieges mögen legendenbehaftet sein. Doch die Blütezeit, welche Gesang und Spruchdichtung zur Zeit Hermann I. auf der Wartburg erfuhren, findet ihren Ausdruck in zahlreichen erhaltenen Strophen und Gedichten. Im “Fürstenlob”, einem um 1260 niedergeschriebenen Teil der Sammlung, werden die Geschehnisse beschrieben, die sich während eines Sängerwettstreit zugetragen haben sollen, bei dem sich sechs Dichter um das beste Loblied auf ihren Fürsten bemüht haben. Nachdem alle Anwesenden ihre Lieder an den Landgrafen und Burgherrn Hermann I. vorgebracht hatten, hob Heinrich von Ofterdingen zu einem Loblied an seinen österreichischen Herrn Herzog Leopold an. Man war pikiert, und Ofterdingen verlor den Wettstreit um das Loblied. Der Wettkampf wurde immer hitziger, bis man sich dermaßen in Rage gesungen hatte, dass folgende Entscheidung gefällt wurde: der im Wettstreit entgültig unterlegene Sänger sollte noch am selben Abend vom Henker an einem Baume aufgeknüpft werden. Ofterdingen hatte bereits einen schweren Stand und stand am Ende aller vorgetragenen Gedichte und Lieder als Verlierer fest.

Beistand eines Magiers
Um sein Leben fürchtend, suchte er Beistand bei der Anwesenden Gräfin Sophie, die den Sänger unter ihren persönlichen Schutz nahm. Ofterdingen bat darum, den Meistersinger Klingsor als Schiedsrichter herbeiholen zu dürfen, dieser solle das endgültige Urteil über die vorgetragenen Lieder fällen. Der aus Siebenbürgen angereiste Klingsor fällte schließlich ein dermaßen geschicktes Urteil, dass keiner der Sänger als Verlierer angesehen werden konnte und der Wettstreit so ein gütliches Auskommen hatte. Hier geht die Gedichtesammlung in das “Rätselspiel” über, einen Wettstreit zwischen Klingsor und Wolfram von Eschenbach.



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