Wednesday, 20.11.19
home Burgen & Höhlen Unterkünfte Thüringen Landkreise von Thüringen Reiten & Wandern
Geschichte Thüringen
19.Jahrhundert bis Gegenwart
Frühe Geschichte Thüringens
Urburschenschaft Thüringen
weitere Geschichte ...
Geographie Thüringen
Höhlen in der Thüringer Unterwelt
Nationalpark Hainich
Thüringer Gebirge
weitere Geographie ...
Tourismus Thüringen
Wintersport in Thüringen
Burgen in Thüringen
Hotels in Thüringen
weiterer Tourismus ...
Politik Thüringen
Bundesland Thüringen
Landkreise Thüringen
Thüringer Wirtschaft
weitere Politik ...
Kultur Thüringen
Weimar und sein kulturelles Erbe
Bibliotheken in Thüringen
Der Goldene Spatz
weitere Kultur ...
Dies und Das
Bannerwerbung
RSS Feeds
Sitemap
Disclaimer
Impressum
Datenschutz
Projekt Napoleon 2006

Projekt Napoleon 2006



Im Jahre 1806 wurde in der Umgebung von Jena Geschichte geschrieben, als vor den Toren der Stadt das Heer des französischen Kaisers Napoleon auf dasjenige von Preußen und dessen Verbündeten stieß. Der Tag sollte das Ende der preußischen Vormachtsstellung einläuten und markiert ebenso den Höhepunkt von Napoleons Wirken, unter dessen Einfluss Europa neu gegliedert und aufgeteilt wurde. Weniger bekannt war bisher hingegen die Situation und das Leiden der einfachen Menschen, die die Kontributionen aufbringen und die verletzten fremden Soldaten pflegen mussten. Eine ganze Reihe von Ausstellungen, vereint unter dem Begriff “Projekt Napoleon 2006”, widmet sich der Aufgabe, ein möglichst umfassendes Bild von den Vorgängen um 1806 zu bieten.



Der 14. Oktober 1806
Dieses Datum markiert den Tag, an dem sich rund 240.000 Soldaten der verfeindeten Franzosen und Preußen gegenüberstanden, um die zukünftige Vormachtsstellung in diesem Teil Europas militärisch auszumachen. Das Ende des Tages sah einen überragenden Sieg des französischen Herrschers Napoleon Bonaparte und insgesamt etwa 30.000 bis 35.000 Tote und Verwundete. Für die Zivilbevölkerung hindessen hatte das Leiden schon früher begonnen, da die aufmarschierenden Heere beider Seiten auf ihrem Weg zum Schlachtfeld eine Spur der Verwüstung hinterließen, es wurde geplündert und gebrandschatzt.

200 Jahre, ein Jubiläum Nachdem seit diesem Wendepunkt in der europäischen Geschichte exakt 200 Jahre verflossen sind, gilt es, die Fakten und Berichte der Ereignisse zu sammeln und ein möglichst vollständiges Bild zu überliefern. So dachten sich zumindest die elf thüringer Museen, welche das “Projekt Napoleon 2006” initiierten und organisierten. Überall in Thüringen kann man nun bis Ende November in Museen und Stiftungen Ausstellungen besuchen, die sich zu jeweils einem Thema der Ereignisse rund um die Schlachten bei Jena und Auerstedt befassen.

Umfassendes Bild der Vergangenheit
Eines der interessantesten Museen ist wohl das Museum 1806 – Cospeda, benannt nach ebenjenem schicksalhaften Jahr. Neben zeitgeschichtlichen Exponaten rund um den Krieg von 1806/1807 findet sich dort ebenfalls umfangreiches Karten- und Bildmaterial. Zudem organisiert das Museum Ausflüge zu den historischen Schlachtfeldern, zu Fuss oder per Rad.



Das könnte Sie auch interessieren:
Auf den Spuren Bachs

Auf den Spuren Bachs

Auf den Spuren Bachs Bachs Leben und Wirken ist mit Thüringen eng verknüpft. Seine Familie, in der das Musizieren eine lange Tradition hatte, stammte von hier, und obwohl er im Verlauf seiner ...
Bad Liebenstein

Bad Liebenstein

Bad Liebenstein Gebettet in eine malerische Hügellandschaft liegt der älteste Kurort Thüringens, Bad Salzungen. Das “Bad” wurde der Stadt im Jahre 1904 vom Kaiser höchstpersönlich verliehen, bekannt ...
Thüringen Urlaub