Wednesday, 20.11.19
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Mundarten Thüringens

Mundarten Thüringens



Schaut man sich die Karte der in Thüringen gesprochenen Dialekte an, so fühlt man sich an die Zeit erinnert, als das Bundesland noch in zahlreiche unabhängige Gebiete aufgeteilt war. Dabei machen sich die Einflüsse der umliegenden Länder bis heute bemerkbar.



Das Mittelgebirge ist die Sprachgrenze
Das Thüringische Gebirge fungierte in der Vergangenheit unter anderem auch als Sprachgrenze, so dass im nördlichen Teil des Bundeslandes thüringische Dialekte vorherrschen, während südlich davon das Fränkische gesprochen wird. Die fränkische Besetzung thüringischer Gebiete in den vergangenen Jahrhunderten hat hier sicher ihren Einfluss wirkend gemacht. Es existieren auch kleine “Enklaven” im Südwesten, in denen das Hessische geläufig ist.

Einfluss der Geschichte
Nicht nur die Franken, auch die Slaven mit ihren historischen Siedlungen jenseits der Saar beeinflußten die Sprache, die heutzutags nicht nur in Thüringen, sondern in ganz Deutschland gesprochen wird. So hatte das Sorbische einen entscheidenden Anteil an der Herausbildung der Thüringisch-Obersächsischen Dialekte.

Thüringischer Sprachreichtum
Insgesamt zählt man mindestens neun verschiedene Mundarten auf dem Gebiet des heutigen Thüringens. Diejenige mit der flächenmäßig größten Verbreitung ist das Zentralthüringische, welches in der Hauptstadt Erfurt ebenso gesprochen wird wie in Gotha und Ilmenau. Um dieses Gebiet herum wird im Norden das Nordthüringische bzw. rund um die Ortschaft Artern das Nordostthüringische gesprochen. Eisenach pflegt das Westthüringische, welches eine Vermischung aus thüringischen, fränkischen und osthessischen Dialekten ist.. In den Kulturstädten Weimar und Jena spricht man das sogenannte Ilmthüringisch, welches seinen Namen von dem kleinen Flüßchen Ilm erhielt, welches durch diese Region fließt. Besonderheiten dieses Dialekt sind unter anderem die Ausprache von “ie” als “ee”, wobei als beispielsweise “Keine” zu “Keene” wird. Östlich dieser Region haben sich zwei weitere Dialekte herausgebildet: das Ostthüringische und das Südostthüringische. Im Südwesten des Bundeslandes spricht man rund um Suhl Hennebergisch, bei Hildburghausen Itzgründisch. Letzteres beschreibt eine Art des Fränkischen, welches in einigen Gegenden am Thüringer Wald noch in einer sehr ursprünglichen Form existiert.



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