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Thüringen in Mittelalter und Reformationszeit

Thüringen in Mittelalter und Reformationszeit



Obwohl Thüringen als Staat im Mittelalter nicht bestand, ereigneten sich in seinen Städten und Burgen Begebenheiten, die die europäische Geistes- und Kulturgeschichte entscheidend mitprägten.



Die Ludowinger
Eines der ersten in Thüringen herrschenden Adelsgeschlechter war das der Ludowinger, die um das Jahr 1040 herum an die Macht kamen. Einer der Söhne des Ahnherren Ludwig der Bärtige, Ludwig der Springer, veranlasste um das Jahr 1967 herum den Bau der Wartburg, die später durch Luther und seine Werke weltberühmt werden sollte. Außerdem war die Wartburg ein kulturelles Zentrum weit über die Grenzen des Fürstentumes hinaus.

Der Thüringer Erbfolgestreit
Nachdem das Geschlecht der Ludowinger ausgestorben war, kam es in Thüringen zu den Grafenkriegen um die Vorherrschaft um das Gebiet, welche die Wettiner unter Heinrich dem Erlauchten für sich entscheiden konnten. Fortan wurde Thüringen schrittweise in den übrigen Machtbereich der Wettiner integriert und verlor so endgültig seine Eigenständigkeit. Im späten 15. Jahrhundert schließlich kam es zu einer weiteren Teilung des Gebietes, der sogenannten Leipziger Teilung, in deren Anschluss große Teile Thüringens an die Ernestiner übergingen.

Reformation und Erbaufteilung
Zur Zeit der Reformation spielte Thüringen insofern eine große Rolle, als dass Martin Luther auf der Wartburg Zuflucht suchte und dort das Neue Testament ins Deutsche übersetzte. Ebenfalls spielten sich die Bauernkriege neben neben Südwestdeutschland auch in Thüringen ab. Nachdem die Ernestiner im Schmalkaldischen Krieg auf der protestantischen Seite gekämpft hatten, verloren sie nach der Wittenberger Kapitulation weite Teile ihrer Besitzungen. Nach dem Tod Johann Friedrichs des Großen setzte im Jahre 1554 die Erbaufteilung der restlichen Ernestinergebiete ein, und Thüringen zersplitterte in eine Vielzahl an Kleinsstaaten.

Ein Aufblühen der Kultur
Verschiedene Herrschergeschlechter hatten in den folgenden zwei Jahrhunderten die Vorherrschaft über die bis zu zehn Einzelstaaten, aus denen das einstige Thüringen nun bestand. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurde Weimar zu einem der beudetendsten kulturellen Zentren in Deutschland, neben Jena, der Wiege der deutschen Romantik.



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