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Klettern in Thüringen

Klettern in Thüringen



Es sind vor allem der Thüringer Wald und das angrenzende Thüringer Schiefergebirge, welche den Klettersportlern eine vielzahl an Routen in unterschiedlichem Gestein bieten. Inmitten von grünem Wald oder in Nachbarschaft einer alten Burg stimmt so beim Klettern auch das naturbelassene Ambiente, was Thüringen zu einem beliebten Ziel für Freune dieses Sports macht.



Entstehung des Klettersports in Thüringen
Der Falkenstein, in unmittelbarer Nähe des Rennsteigs gelegen, war lange Zeit Kletterdestination Nummer 1 für die Pioniere des thüringischen Klettersports. Um 1852 wurde dieser Felsen ein erstes Mal bestiegen, doch erst gut 50 Jahre später wurde er einer breiteren Zahl von Kletterern zugänglich gemacht. Andere Klettergebiete in Thüringen waren bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht erschlossen, dies änderte sich erst in den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts, als die ersten Sportbegeisterten den Lauchagrund zu ersteigen begannen. Doch erst gegen Ende der fünfziger Jahre war auch dieses Gebiet einigermaßen umfassend erschlossen, mittlerweile zählt es zu einem der wichtigsten im thüringischen Kletterrevier.

Verschiedene Ereignisse beeinflussten die Art und Weise, wie in Thüringen geklettert wurde, so orientierte man sich hier, anders als beispielsweise in Sachsen, eher an der alpinen Art des Kletterns mit vielen Haken und umfangreichem Gerät. Erst in den siebziger Jahren erfasste die “Freikletter”-Bewegung auch die Thüringer Szene, so dass die meisten alpinen Routen nun auch ohne Hilfsmittel begangen wurden, eine weitere “Erschließungswelle” folgte in den neunziger Jahren mit neuem Material aus Westdeutschland.

Das Gestein & die Regeln
Vor allem Prophyr, Kalkstein und Tonschiefer sind in den Klettergebieten Thüringens anzutreffen. Jedes dieser Gesteine bildet aufgrund seiner Eigenschaften eine ganz eigene Herausforderung für den Kletterer, so neigt Porphyr unter gewissen Umständen zu Brüchigkeit, während im Tonschiefer Abwärtsschieferungen große technische Schwierigkeiten bereiten können.

Die Kletterethik in Thüringen ist ebenso alt wie der Klettersport selber, wobei der Besucher gebeten wird, auf gewisse Verhaltensregeln zu achten. So ist an vielen Kletterwänden Magnesium nicht gerne gesehen, das Einschlagen von Haken ist nur bei Erstbegehungen erlaubt. Natur und Felsen sollen unbeschädigt zurückgelassen werden, Sperrungen zum Schutz der in den Felsen ansäßigen Tierwelt sollen beachtet werden. Die Schwierigkeitsgrade werden nach UIAA angegeben.



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