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Frühe Geschichte Thüringens

Frühe Geschichte Thüringens



Bereits die Römer kannten die Thüringer als “Thoringi”, wie sie sie in ihrer Geschichtsschreibung nannten. Wärend über die Herkunft dieses Namen nur noch spekuliert werden kann, ist über die Stämme und Volksgruppen, aus denen die Thüringen schließlich hervorgingen, einiges bekannt.



Vertreibung der Kelten
Einer der größten Volksstämme, die in der Frühzeit im Gebiet des heutigen Thüringens siedelten, waren die Hermunduren. Dieser germanische Volksstamm siedelte ursprünglicherweise am Oberlauf der Elbe und wanderten im ersten Jahrhundert vor Christus in die Gebiete ein, die bis dahin von den Kelten beherrscht wurden. Nach der Vetreibung der Kelten siedelten sich die Hermunduren, zusammen mit anderen Stämmen, in den neu erschlossenen Regionen an. Zu den Römern, die Thüringen zwar nie kontrollierten, doch rege Handelstätigkeit mit den Stämmen unterhielten, soll der Stamm laut römischer Geschichtsschreibung eine freundschaftliche Haltung gehabt haben. Dennoch sollen die Hermunduren sich an den Kämpfen der aufständischen Markomannen gegen Marcus Aurelius beteiligt haben.

Vereinigung mit anderen Stämmen
Mit den im 3. Jahrhundert von Norden in das Gebiet einbrechenden Stämmen der Angeln und Warnen vereinigten sich die Hermunduren schließlich zu den Thüringern. Nachdem diese offenbar am Gallienfeldzug von Attila teilgenommen hatten, hinterließ der Rückzug der Hunnen im Jahre 452 riesige, durch niemanden beherrschte Gebiete, die bald vom Thüringerkönig Bisnius unter Kontrolle gebracht wurden. Durch Verheiratung bestand in den folgenden Jahrzehnten ein dichtes Band mit dem Ostgothenkönig Theoderich, welches jedoch mit dessen Tod im Jahre 526 aufgelöst wurde. Auf diese Gelegenheit hatten die benachbarten Franken nur gewartet und fielen in das Land ein. Das junge thüringische Königreich erlebte so also schon recht früh sein Ende.

Frühes Ende des ersten Thüringen
Die Slawen siedelten sich in den Regionen östlich der Saale an, die von den Franken nicht gehalten werden konnten. In den folgenden Jahrhunderten war Thüringen mehr ein geographischer bzw. kulturhistorischer Begriff denn eine politisch begrenzte Region und erlebte eine Reihe von wechselnden Herrschern und Besitzansprüchen, was sich bis ins 20. Jahrhundert nicht ändern sollte.



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