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19.Jahrhundert bis Gegenwart

19.Jahrhundert bis Gegenwart



Nach 1800 bestand Thüringen immer noch aus zwölf eigenständigen Staaten. Obwohl sich diese Anzahl im Laufe der Zeit sukzessive verringerte, konnte dieses System der Kleinstaaterei auf Dauer nicht bestehen. Doch bis zur Gründung des Freistaates Thürinigen in seiner heutigen Form sollte noch eine lange Zeit vergehen.



Wechselnde Herrscher und Machtverhältnisse
Staatsverträge wie der beim Wiener Kongress ausgehandelte oder aussterbende Adelsgeschlechter sorgten im 19. Jahrhundert für ständig wechselnde Herrschaftsverhältnisse innerhalb der thüringischen Fürstentümer. Im Jahre 1849 wurden diese Fürstentümer innerhalb des Deutschen Bundes als Thüringische Staaten bezeichnet, damals waren es noch acht an der Zahl. Wärend er Märzrevolution wurde ein erstes Mal über einen Zusammenschluss der Fürstentümer nachgedacht, doch nachdem die meisten Fürsten die Forderungen des Volkes rasch umgesetzt hatten, blieb es weitestgehend bei den bestehenden Machtverhältnissen.

Industrialisierung und Weimarer Republik
Die Industrialisierung fand in Thüringen in einem Zuge mit dem Ausbau des Eisenbahnnetzes statt, so dass auch kleinere und abgelegenere Ortschaften an der Entwicklung teilhatten. Im zweiten Weltkrieg hatte Thüringen starben über 40.000 Thüringer in den Schützengräben, es kam zu ersten Arbeiterprotesten und die Diskussionen um ein vereinigtes Thüringen kamen wieder auf. Die Novemberrevolution brachte schließlich ein Abdanken sämtlicher Fürsten und machte den Weg frei für die Weimarer Verfassung. Diese kam aus der Überzeugung der Bevölkerung aber auch mancher Fürsten zustande, dass eine Demokratisierung unumgänglich sei.

Hürden der demokratischen Entwicklung
Nach dem Scheitern der Weimarer Republik und dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurde Thüringen im Jahre 1951 Teil der DDR und bereits ein Jahr später aufgrund eines Landtagsbeschlusses aufgelöst. Die daraus entstehenden drei Bezirke Erfurt, Gera und Suhl bildeten nach der politischen Wende im Jahre 1990 auch den Ausgangspunkt für die Neubildung des Landes Thüringen, welches sich in Anlehnung an die Weimarer Republik Freistaat Thüringen nennt, obwohl ohne politische Auswirkungen. Die aktuelle Verfassung des Landes datiert aus dem Jahre 1994.



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